Human Trafficking – die Rückkehr von Menschenhandel und Sklaverei
“Human Trafficking” wird leider auch im deutschen als Schlagwort benutzt für etwas, das mit deutschen Worten eigentlich viel besser zu benennen ist: Menschenhandel und Sklaverei! “Ja und, was geht mich das an?” – dachte ich mir auch (bis vor kurzem). Aber das ist nicht nur ein “Problem ferner Länder”, wie die englischsprachige Bezeichnung vielleicht vermuten läßt, es passiert hier, in Deutschland, vor unser aller Augen: Deutschland gehört zu den wichtigsten “Zielmärkten” weltweit!
Daß das Thema hierzulande nicht so beachtet wird, ist schon an der Wikipedia-Info zum Thema zu erkennen: da geht es tatsächlich nur um den Film zum Thema! Der englische Text bietet hier wesentlich mehr Informationen. (Mannomann, kann da nicht mal jemand editieren???)
Ich möchte gerne helfen, das zu ändern und mehr Bewusstsein für das Problem zu schaffen, daher dieser kurze Artikel. Es folgen noch mehr Infos und Links und ich hoffe auf Eure Geduld und das Engagement im Weitersagen bzw. -posten, denn es geht hier ganz konkret darum, daß Menschen (mit falschen Versprechungen oder auch durch “Verkauf”/Entführung) aus ihren Heimatländern verschleppt werden und am Ziel (oft: DEUTSCHLAND!) angekommen in der Prostitution (meistens, aber auch Großbaustellen etc. für männliche Sklaven!) eingesetzt werden, um für ihre Besitzer Geld zu verdienen. Vom Gang zur Polizei bzw. von der Flucht werden sie durch psychische und physische Gewalt abgehalten.
Man spricht davon, daß es heutzutage mehr Menschen gibt, die in solcher Sklaverei gehalten werden als jemals zuvor. Selbst in den dunkelsten Zeiten der amerikanischen Sklaverei gab es nicht so viele Sklaven wie heutzutage. Und das lassen wir einfach so vor unseren Augen geschehen? Prof. Dr. Thomas Schirrmacher sagt hierzu, daß das Thema in unserer Gesellschaft für wenig Aufregung sorgt und dringend der Aufregung von jedermann bedarf. Da hat er Recht!
Daher mein Handlungsaufruf: informiert Euch und handelt! Männer können helfen, indem sie Prostitution nicht mehr in Anspruch nehmen und “verdächtige Beobachtungen” der Polizei melden. Jedermann kann helfen durch finanzielle Unterstützung der entsprechenden Organisationen, durch Information über das Thema im eigenen Umkreis, mit finanzieller Unterstützung und als Christ natürlich auch mit Gebet. Und wem es auf dem Herzen liegt, kann sich auch weitergehend in helfenden Organisationen engagieren.
Mehr Infos etc.:
- Mission Freedom e.V. – ein sehr aktiver Verein, der hier hilft. Durch MFs Aktivitäten wurde ich auch auf das Thema aufmerksam. Auf der Einstiegsseite ist auch ein Vortrag von Prof. Dr. Thomas Schirrmacher zum Thema verlinkt. (Kurzes Video mit Info zur Arbeit von Mission Freedom gibt es hier)
- Eine internatiole Organisation, die sich mit dem Thema befasst, ist “The A21 Campaign“.
- Bei KOK gibt es Informationen und auch konkrete Möglichkeiten zum Engagement und zur Mitarbeit.
- Achtung – die Zeit drängt: am 27.4. wird eine Petition an Google übergeben, um die Sex-Werbung in Google AdWords zu stoppen (die ja dieser düsteren Industrie unter die Arme greift). Bitte unterzeichnet! Das geht auch online durch Eingabe von Name und Adresse auf dieser Website. Das ist auch eine praktische Möglichkeit, zu helfen!
- …und abschließend noch ein Buch zum Thema von Prof. Schirrmacher. Schnell zu lesen, informativ und absolut erschreckend und aufrüttelnd – gut auch zum Weiterverschenken:
Weitere Bücher und DVDs habe ich in meinem Buchladen zusammengestellt…



